Energiesparen | Keine Kommentare

Wenn Jeder in Deutschland eine Kilowattstunde sparen würde…

… könnte man eine Menge Schabernack damit treiben.

Derzeit leben ungefähr 81.000.000 Menschen in Deutschland. Wenn jeder Bewohner der Bundesrepublik 1 kWh sparen würde, wären das summiert 81.000.000 Kilowattstunden.

Das ist eine gewaltige Menge an Energie. Ein vier-Personen-Haushalt verbraucht durchschnittlich 4.500 kWh im Jahr. Mit der Ersparnis aus Deutschland könnten laut Rechnung 18.000 Familien jährlich mit Strom versorgt werden.

Eine Kilowattstunde sparen.

Viele kleine gehäufte Kilowattstunden wachsen zu einem Mount Everest der Energie heran, mit dem man jede Menge Geräte betreiben könnte.

Raclette. Ein Raclette mit 1500 Watt Leistung verbraucht 1,5 kWh. 54.000.000 Stunden lang könnten – wenn jeder in Deutschland eine Kilowattstunde spart – Kartoffeln, Pilze und Leckereien mit Käse überbacken werden. Damit wäre für die nächsten Silvesterabende erst einmal ausgesorgt.

Sauna. Die heimische Sauna verbraucht im Durchschnitt 7,5 kWh. Mit 81.000.000 gesparten Kilowattstunden wären 10.800.000 Stunden Saunavergnügen möglich. Das wäre eine Freude für die Finnen, denn in Finnland gibt es um die 1.500.000 Saunen. Jede davon könnte sieben Stunden lang in Betrieb genommen werden.

Sonnenbank. Wenn es draußen dunkel, nass und kalt ist, hilft nur noch die künstliche Sonne. Eine Sonnenbank mit 3000 W Leistung verbraucht 3 kWh. Würde jeder Deutsche eine Kilowattstunde rausrücken, könnten Sonnenanbeter 27.000.000 Stunden (= 1.125.000 Tage =3032 Jahre!) auf der Sonnenbank brutzeln.

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Mehr Yello | Keine Kommentare

Patricks Sicht auf die Adventszeit aus dem Gasballon.

Der Weihnachtsmann darf im Licht des adventlichen Glückes baden, denn er kann von hoch oben auf das weihnachtliche Treiben blicken. Die Spannungen, Spökereien und Kuriositäten, die sich dort abspielen, hätten das Potenzial über die Leinwände unserer Filmspielhäuser zu flimmern.

Doch dieses Jahr gibt es noch einen weiteren erhobenen Zuschauer. Patrick kann, dank seines skurrilen Jobs als Gasballon-Gewicht, ebenfalls den Blick des Weihnachtsmannes einnehmen. Vorbei an blinkenden Häusern, blickt er in die hellerleuchteten Wohnzimmer, Weihnachtsmärkte und Büros.

Weihnachten ist relativ.

Wenn die Weihnachtsglocke im Wohnzimmer bimmelt, schlagen viele Kinderherzen höher. Denn der kindliche Glaube weiß – jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass der Weihnachtsmann sie besucht und Geschenke da lässt. Jedes vorheriges Spinksen durchs Schlüsselloch ist zwecklos und die Aufregung ist kaum auszuhalten. Wie schön wäre es, wenn man sich diese Vorfreude bis ins Erwachsenenalter bewahren könnte.
Als Erwachsener ist Weihnachten anders – Stress und eine verfremdete Art von Spannung stehen in der Luft. Anspannung, Streitereien, welches Menü aufgetischt wird und wo festlich gespeist wird – bei Oma, Schwester oder doch Mama – in diesen Momenten verschwindet augenblicklich die besinnliche Stimmung über alle sieben Berge.

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Nachhaltigkeit | Keine Kommentare

Adventskalender: Nachhaltig verpackte Geschenke – echt persönlich.

Jetzt beginnt sie wieder, die Zeit der funkelnden Augen.

Bei Kindern ist das Strahlen angesichts der süßen Überraschungen unbeschreiblich, aber auch viele Erwachsene haben sich die kindliche Freude für den Adventskalender bewahrt. 24 Mal will jeden Morgen ein Türchen, ein Tütchen oder ein Päckchen geöffnet werden. Und wenn diese besonderen Kalender auch noch individuell gestaltet und gefüllt sind, dann ist die Spannung noch mal größer als bei gekauften Einheits-Exemplaren.

Wer beim Schenken nicht nur an seine Kinder, an seinen Liebsten oder an die beste Freundin, sondern auch an die Umwelt denkt, der entscheidet sich bei der Weihnachtsbastelei für nachhaltige Materialien. Papprollen von Klopapier oder Küchentüchern, Marmeladengläser, Stoffreste, Weinkisten oder Fundstücke aus dem Wald.

Eine Adventskalender-Stadt aus Papprollen.

Wie wär es mit einer bunten Adventskalender-Stadt? Das Grundmaterial hierfür sind Papprollen, die in jedem Haushalt anfallen und vor allem in Kindergärten oder Grundschulen beliebtes Bastelutensil sind. Die Papprollen werden in verschiedenen Größen geschnitten; alle so angepasst, dass die ausgewählten Geschenke darin Platz finden. Die Papprollen können jetzt entweder bunt oder in einem einheitlichen Ton – beispielsweise mit Wasserfarbe – angemalt werden. Als Dach dient ein aus Pappe oder Tonpapier ausgeschnittener Stern auf den sich auch die “Hausnummer” schreiben lässt.

Die 24 Häuschen könnten auch ein Dach aus quadratisch geschnittenen Stoffresten bekommen. Mit einer Zickzackschere bekommen die zugeschnittenen Quadrate eine hübsche Form. Die Stoffe lassen sich mit Gummibändern, Schleifen oder Kordeln befestigen. Je nach Geschmack werden die Adventshäuschen in Reih und Glied aufgestellt oder sind beliebig angeordnet – dann hat der Beschenkte beim Suchen der richtigen Nummer wenigstens auch etwas zu tun.
Wer gerne bastelt, der kann die Papprollen auch mit Geschenkpapier oder Stoffresten bekleben.

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Smarte Welt | 2 Kommentare

Spannungsfeld Smart Home: Komfort und Datensicherheit.

Sechs Wochen lang stand hier im Bloghaus und auf unseren anderen Social Media-Kanälen das Thema intelligentes Wohnen im Fokus.

Unter dem Hashtag #AllesSmartBeiDir? haben wir uns dem Komplex mit Experteninterviews, Artikeln und Erfahrungsberichten genähert. Als Einstieg in die Thematik diente ein Straßeninterview, das wir mit zufällig ausgewählten Passanten in Köln geführt haben. Dabei ging es unter anderem um Fragen wie: Was ist überhaupt ein Smart Home? Welche Bedenken und Gefühle löst der Begriff aus? Welche Erwartungen sind mit dem Internet der Dinge verbunden? Das Spannungsfeld Smart Home geht so manchen im Kopf herum.

Sebastian Scholz, Smart Home-Experte, hat in seinem Gastbeitrag “Smart Home: Ein komfortabler Einstieg” detailliert und anschaulich verschiedene Anwendungsfälle des intelligenten Wohnens wie Heizen, Licht, Sicherheit und Hausautomation genannt. Außerdem erklärt er den Unterschied von funkbasierten und drahtgebundenen Systemen.

Smart Home: Eine Herausforderung!

Kenntnisreich, vor allem aber humorvoll berichtet Sebastian Scholz von seinen Erfahrungen. Er weiß: Ein Smart Home birgt so manche Herausforderung – zwischen gutem Raumklima und Familienkonflikt liegt manchmal nur ein Knopfdruck. Es ist nicht immer ganz einfach, wenn sich smarte Anwendungen für Gäste als Geheimwissen einer digitalen Elite entpuppen ;-) Bei der intelligenten Beleuchtung geht eben nicht allen ein Licht auf!

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