Energiesparen | Keine Kommentare

Energiesparmeister gesucht – bundesweiter Wettbewerb an Schulen.

In vielen Schulen sind sie bereits aktiv: Energiedetektive. Sie nehmen den Strom- und Heizverbrauch in ihren Gebäuden unter die Lupe und erarbeiten Ideen, wie sich Strom und Heizenergie einsparen lassen. Ob Grund- oder Oberstufenschüler bundesweit setzen sich Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz ein, indem sie beispielsweise Laufgemeinschaften für den Schulweg gründen oder Klimabilanzen von Lebensmitteln analysieren.

Genau solche Klimaschutzprojekte sollen auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs ausgezeichnet werden. Bis zum 8. April 2015 können sich jetzt Schüler und Lehrer aller Schultypen einzeln oder als Team mit ihren Projekten auf der Wettbewerbsseite bewerben. Energiesparmeister 2015 ist ein offener Wettbewerb, der sich an Schulen und Schüler wendet, um außergewöhnliche Ansätze rund um die Themen Klimaschutz und Energieeffizienz zu belohen. “Energiesparmeister” ist eine gemeinsame Aktion des Bundesumweltministeriums und der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Klimaschutz im Klassenzimmer.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, Schirmherrin des Wettbewerbs, betont in ihrem Vorwort des Leitfadens “Klimaschutz im Klassenzimmer”:

Klimaschutz im Klassenzimmer? Passt das zusammen? Natürlich! Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht: Schulen verbrauchen nicht nur selbst täglich sehr viel Energie. Sie bieten auch einen idealen Raum, um junge Menschen schon früh für den Klimaschutz zu sensibilisieren und wichtige Grundlagen zu vermitteln.

Eine Experten-Jury wählt Mitte Mai die 16 Gewinner aus den Bundesländern aus, deren Engagement mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von insgesamt 50.000 Euro honoriert wird.

Im Juni können dann Lehrer, Schüler und deren Freunde per Internet abstimmen, welche der Gewinnerschulen den begehrten Titel “Energiesparmeister Gold” erhält, damit Bundessieger wird und auch noch ein zusätzliches Preisgeld erhält.

Neben den Geld- und Sachpreisen werden die 16 Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Diese Paten stehen ihren “Schützlingen” während des finalen Online-Votings kommunikativ zur Seite, sie sollen die Schüler aber auch dabei unterstützen, dass die Projekte weiter wachsen – das sie eben nachhaltig angelegt sind.

Im vergangenem Jahr haben sich mehr als 240 Schulen beim Energiesparmeister-Wettbewerb beteiligt.

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Mehr Yello | Ein Kommentar

Die gelbe Lesestube: “Velo Evolution” erschienen im Maxime Verlag.

Ein Gastbeitrag von Alexander Theis.

Was gibt es gemütlicheres als sich in der dunklen und kalten Jahreszeit mit dem Lieblingsgetränk der Wahl ins warme Kämmerlein zurückzuziehen und mit einem guten Buch die lange Zeit bis zum nächsten Frühling zu überbrücken? Für alle velophilen Menschen, und auch für die, die es werden, oder einen velophilen Menschen glücklich machen wollen, ist  “Velo Evolution” von Florian Freund zweifellos eines der besten Bücher für dieses Vorhaben!

Das Fahrrad – ein Kunststück.

Auf 120 Seiten gelingt es dem Autor, die Geschichte des Fahrrades seit der bahnbrechenden Erfindung der Laufmaschine durch Karl Dreis anno 1817 bis in die frühen 80iger Jahre des vergangen Jahrhunderts lebendig werden zu lassen. Neben den geschichtlichen Fakten geht ein Großteil der Faszination für dieses Werk von den 43 ausgewählten Exponaten der Sammlung Siegfried Stahl aus, deren wechselvolle Geschichte sicher schon allein ein Buch wert wäre. Florian Freund setzt die ausgewählten Fahrräder meisterhaft ins rechte Licht und erfreut den Ästheten mit brillanten Aufnahmen auch kleiner Besonderheiten. Seine fast hellseherische Art, mit der er oft genau die Details großformatig ablichtet, die den Technikliebhaber interessieren, fasziniert. Man nimmt auf jeder Seite wahr, dass dieses Buch mit viel Sachverstand und Liebe, sowohl zur Fotografie als auch zum Fahrrad, erstellt wurde.

Skurril, innovativ und zeitgemäß.

Immer wieder ist man erstaunt, mit welcher kreativen Energie auch in früherer Zeit schon technische Lösungen gefunden wurden. Manches davon mutet aus heutiger Sicht skurril an. Wer aber bisher der Meinung war, ein Fahrrahmen aus Holz wäre eine Entwicklung der Neuzeit, wird bereits mit dem Einband eines besseren belehrt, der Illusion, ein vollgefedertes Rad wäre eine Erfindung der Mountainbike-Cracks der 2000er Jahre wird der Leser wenige Seiten später beraubt. Cantilever-Mittelzugbremsen? Gab es schon 1947. Kardanantrieb? Eine Entwicklung aus 1938, die sich vermutlich aus den gleichen Gründen wie das moderne Pendant nicht durchgesetzt hat. Bei allen Fakten handelt es sich bei “Velo Evolution” nicht um ein trockenes Sachbuch, der Text ist den Fotografien qualitativ ebenbürtig. Florian Freund findet die richtige Balance zwischen Wort und Bild, er gliedert die Entwicklungsgeschichte des Fahrrades anhand technische Umbrüche, erklärt historische Zusammenhänge und technische Entwicklungen und visualisiert diese Entwicklungen dann an den ausgewählten Exponaten.

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Nachhaltigkeit | 3 Kommentare

Neue Grundlagenstudie zur Mobilität – Die Million bis 2020 bleibt stehen.

Bildquelle: Nationale Plattform Elektromobilität, Fortschrittsbericht der NPE (Dritter Bericht)
Ein Gastbeitrag von Thomas Endriß.

Vorgestern Abend hat Bundeskanzlerin Merkel im feierlichen Rahmen des Neujahrsempfangs des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) die aktuelle Grundlagenstudie zur Mobilität des Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH (InnoZ) überreicht bekommen.

Million bis 2020 – Hoch gesteckte Ziele sind erreichbar.

Die Bundesregierung lobte zum Thema Energiewende und der Rolle der Elektromobilität Anfang 2011 das Ziel aus, “dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen im Einsatz sind. Bis 2030 könnten es sechs Millionen Fahrzeuge sein“. So heißt es bis heute auf der bundeseigenen Internetseite. Zweifler, die diese Zahl seit jeher in Frage stellen, gibt es zuhauf und die Stimmen werden immer lauter. Selbst der aktuelle Fortschrittsbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) betrachtet das Ziel als zu hoch gesteckt.

Zu Unrecht sagt jetzt die vom Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) beim Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH (InnoZ) in Auftrag gegebene Grundlagenstudie. Jedoch unterscheidet sich die eine Million der NPE, respektive der Bundesregierung, von der vom InnoZ in sehr wesentlichen und entscheidenden Punkten.

Das hehre Ziel der einen Million.

Stellt die Bundesregierung auf rein batterieelektrische Fahrzeuge (Elektroauto), serielle Hybridsysteme (Range-Extender Fahrzeuge) und leistungsverzweigte Hybridsysteme (Plug-In Hybridautos) ab, so sollen laut der Handlungsempfehlung der Studie alle Fahrzeuge die mit erneuerbaren Kraftstoffarten betrieben werden mit in die Berechnung einbezogen werden. Die Studie spricht dann auch nicht mehr von ‘Elektromobilität’ sondern von ‘erneuerbaren Fahrzeugen’ oder auch von ‘erneuerbarer Elektromobilität’.

„Um die Zugnummer der Elektromobilität weiter aufrecht erhalten zu können und eine vorzeitige Abkündigung des Ziels zu vermeiden, scheint es sinnvoll, das Ziel zu erneuern und bei der Anrechnung auf alle Kraftstoffarten, deren Basis erneuerbar sind, zurückzugreifen. Damit könnte auch der verbreitete Glaube an die höhere Einsicht der Durchsetzbarkeit der Elektrofahrzeuge gestützt und neu beseelt werden“, so die Handlungsempfehlung in Auszügen.

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Smarte Welt | Keine Kommentare

MiPow Playbulb BTL100 – Bluetooth-LED mit Lautsprecher

Endlich kann ich ohne große Hürden meine Musik in jeden beliebigen Raum streamen. Das dürfte zumindest die Idee hinter der MiPow Playbulb BTL100 sein. Allerdings muss man diese Aussage direkt ein wenig einschränken: Im Badezimmer bzw., um es genauer zu sagen, in Nassräumen sollte man die Playbulb nicht verwenden. Dafür ist sie laut Hersteller nicht geeignet. Sollte man die eigene Musik jedoch in irgendeinem der anderen vielen Räume hören wollen, so bietet die Playbulb durchaus ein paar schöne Features.

Die Verpackung.

Die Playbulb kommt in einer stylishen, transparenten Plastikbox daher. Das Schöne daran ist, dass man sie zum Mitnehmen an andere Orte einfach wieder sicher in der Verpackung verstauen kann. So kann man sie zum Beispiel auch in das Hotel mitnehmen. Einzige Voraussetzung für die Verwendung der Playbulb ist eine Lampe mit E27-Fassung. Da diese jedoch die am weitesten verbreitete Lampenfassung ist, dürfte man sie beispielsweise bei vielen Lampen auf Beistelltischen vorfinden.

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