5. März 2013 | Smarte Welt | Keine Kommentare

Energieblogger im Interview: Daniel Bönnighausen macht Saving-Volt.

Bei uns hier im Bloghaus dreht sich Vieles um Strom und Energie. Doch sind wir damit nicht allein: Immer mehr Blogger teilen die Leidenschaft, aktuelle und spezielle Themen aus der Strom- und Energiewelt zu recherchieren und für ihre Leser gut aufzubereiten. Dabei geht es dann zum Beispiel um Themen wie Solarstrom, E-Mobility, Ökostrom, energiesparendes Bauen, Energieeffizienzen, erneuerbare Energien, neue Entwicklungen und Technologien, jede Menge Energiespartipps, Politik, aktuelle Ereignisse und Trends im Energiesektor. Kurz: Es geht um eine Menge nützlicher Informationen, die deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen könnten.

Ein paar dieser Energieblogs und Mitstreiter haben wir schon vor einiger Zeit in unserem Bloghaus vorgestellt. Jetzt legen wir noch mal eine Schippe drauf und zeigen, wer letztlich hinter diesen Blogs steckt und diese mit Leben füllt. Herausgekommen ist dabei eine neue Bloghaus-Serie, mit der wir heute starten: Energieblogger im Interview.

Ab sofort stellen wir jede Woche einen anderen Energieblogger vor, sein Blog, seine Motivation, seine Ziele. Den Anfang macht heute Daniel Bönnighausen mit seinem Blog Saving-Volt

Warum bloggen Sie über Strom und Energiethemen?

Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Ich habe 2007 mit einer Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik angefangen. Schnell bemerkte ich, dass mein Wissen bei Kunden gefragt war und ich ihnen Probleme und Lösungen leicht verständlich erklären konnte. Gleichzeitig ist mir aufgefallen, dass es an Informationsquellen für den Verbraucher fehlt, die Hintergründe und Informationen verständlich darstellen.

Seit wann bloggen Sie und wie viel Zeit investieren Sie in Ihr Blog?

Angefangen mit dem Bloggen habe ich bereits 2009 mit einem eigenen Technikblog, das ich auch heute noch aktiv betreibe. Anfang 2010 habe ich dann mein Energieblog ins Leben gerufen. Zu Beginn war die Anzahl der Artikel beschränkt auf maximal ein bis zwei pro Woche. Zeitweise erschienen wegen Prüfungen und Ausbildung auch keine Artikel. Seit vergangenem Jahr konnte ich die Frequenz aber deutlich steigern, und so kommen mittlerweile drei bis vier neue Artikel pro Tag. Wenn auch viele davon nur als reine News. An Zeit investiere ich momentan pro Tag etwa zwei Stunden in das Blog.

Woher nehmen Sie die Themen?

Aktuell bediene ich mich der täglich erscheinenden News im World Wide Web und bereite diese entsprechend auf. Oder ich erhalte Pressemitteilungen und schaue mir an, ob diese für die Leser interessant sein könnten und schreibe etwas dazu. Ansonsten kommen Praxistests von Produkten und Dienstleistungen, Artikel von Messebesuchen und den dortigen Neuigkeiten oder eben Themen rund um die Ausbildung. Ab und an gibt es natürlich auch Tage, an denen etwas Leerlauf herrscht und mir nichts einfallen will.

Setzen Sie Ihr gebloggtes Wissen auch privat ein?

Natürlich, sogar sehr häufig! Man muss sich das so vorstellen, dass die nicht so technisch forcierten Freunde und Bekannten gerne die Arbeit an einem Blog belächeln. Der Grund dafür ist meist Unkenntnis. Dann aber passiert es plötzlich, dass sie auf ein für sie spannendes Thema treffen und am liebsten von Angesicht zu Angesicht darüber sprechen wollen. Ein Blog ist wie ein Ratgeber: Dahinter stecken Menschen, die auf ihrem Themengebiet eigentlich Spezialisten sein sollten und ihre beratende Funktion auch im realen Leben einsetzen.

Was ist Ihr bester Stromspartipp?

Den besten Stromspartipp gibt es aus meiner Sicht gar nicht. Es genügt nicht, einen Tipp alleine umzusetzen und dafür die anderen zu vernachlässigen. Viel eher sollte man versuchen, so viele Tipps wie möglich in die Tat umzusetzen. Allerdings gibt es einen Punkt, den ich klar hervorheben möchte: Energiesparlampen sind aus meiner Sicht nicht empfehlenswert. Ja, ich weiß, die LED-Leuchtmittel sind noch recht teuer in der Anschaffung, aber für das allgemeine Wohl sind Energiesparlampen nicht umweltfreundlich.

Welches sind die drei Lieblingsartikel aus Ihrem Blog?

  1. Als erstes möchte ich auf meine Checkliste für eine Photovoltaikanlage hinweisen. Zwar ist die noch recht oberflächlich, gibt aber einem zukünftigen Anlagenbetreiber im privaten Sektor eine erste Übersicht.
  2. Dann mag ich gleich eine ganze Artikelserie über meine erste Berührung mit dem Elektroauto Nissan Leaf und einem zweiwöchigen Test dazu. Anders als bei vielen Produkttests, fand meiner ausschließlich im ländlichen Gebiet statt.
  3. Meine dritte Empfehlung geht wiederum nicht an mich selbst, sondern vielmehr an die Energiefacetten. Wir haben uns dort mit wenigen Energiebloggern zusammen geschlossen und ein eigenes Magazin zur Energiewende erstellt, das monatlich erscheint. Wir möchten damit eine Gegenstimme zum Mainstream der Nachrichtenportale bilden.

Wir danken Daniel für das Interview.

PS: Haben Sie Fragen oder Anregungen zu Daniel’s Blog oder den Energiebloggern? Dann schreiben Sie uns dies einfach hier in die Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *